Medien

Freitag, 17. März 2006

Starbuck ist ein Mädchen!

Aus der Medien Abteilung

Ich bin jetzt schon seit drei Tagen auf Entzug. In den Abendstunden der letzten zwei Wochen habe ich die kompletten beiden Staffeln des Battlestar Galactica geschaut. Das ist selbst für mich eine Leistung: ~35 Folgen in zwei Wochen. Vielleicht erinnert sich der Eine oder die Andere noch an die etwas trashige 70er Jahre Serie, auf der das ganze basiert.
Die Serie erzählt die Geschichte einer Flotte von Menschen, die ihre Heimatwelt verlassen mussten und auf der Flucht vor den bösen Cylonen sind. Die Cylonen sind Roboter, die die Menschen einst selbst erschaffen haben und sich nun gegen ihre Schöpfer wenden. So primitiv wie es zunächst klingt ist es auch. Aber auch Ernst und Aktuell: Die Cylonen werden als so etwas wie religöse Fanatiker gezeichnet. Es gibt Schläferzellen, Attentate und jede Menge Panik. Gerade mit den Background der obersten Direktive in Star Trek ertappt man sich ziemlich schnell dabei, die Stirn zu runzeln, wenn die Cylonen vollkommen Rechtsbefreit misshandelt und getötet werden. Auch das hat ja einen sehr aktuellen Hintergrund.
Andere Dinge haben wohl eher zufällig gerade hier in Deutschland Relevanz: Weil die menschliche Rasse vom Aussterben bedroht ist, verbiett die Präsidentin Abtreibungen. Mal sehen wann hierzulande der erste auf diese Idee kommt.

Die Besetzung ist ganz gut. Viele neue Gesichter. Überragend ist Edward James Olmos als der edle aber authoritäre Commander Adama und irgendwie toll find' ich ja auch Katee Sackhoff als Starbuck, das Mädchen.

Ja, lacht ruhig, wenn ihr wollt. Aber die Geschichte vom Umgang mit dem Feind unter uns ist ernst, spannend und verdammt gut!

Mittwoch, 25. Januar 2006

Vorstellungen

Aus der Medien Abteilung

Sie sind zurück, die Headhunter aus den fbesten Zeiten der Dotcom-Blase: Und das mit einem Knall. Im letzten Jahr hatte ich überraschend einen solchen Anruf und wurde zu einem Vorstellungsgespräch bei Jung von Matt / next geladen. Jung von Matt / next macht Werbung für die nächste Dekade. So mit Internet und Handy und interaktivem Fernsehen. Naja, irgendwie waren sie zu der Meinung gelangt, ich sei derjenige, der ihnen dabei helfen kann, zu verstehen, was das eigentlich bedeutet. Eigentlich ja schon sehr schmeichelhaft das ganze - und Hamburg ist ja auch ganz schön.
Jedenfalls hatte dort ein nettes Gespräch mit Peter Kabel. Der ist der Chef da.
Peter Kabel ist ... anders als das was ich so in meiner vorherigen Internetrecherche über ihn gelesen hatte. Er war ein freundlicher, kumpelhafter Typ, der gut zuhören konnte. Auch durchaus imstande, das, was er da tut kritisch zu hinterfragen. Naja, angenehm eigentlich.
Der angebotene Job war echt spannend. Mal ein bisschen fantasieren und langfristige Ideen entwickeln. Klang alles ziemlich toll. Etwas ernüchternd war da höchstens die Tatsache, dass die Person, die den Job im ersten halben Jahr gemacht hat, jetzt Snowboardlehrer ist.

Naja, ums kurz zu machen: (Ich will ja das zarte Pflänzchen, das hier aus dem über den Winter etwas vertrocknet Blog erwächst, nicht gleich im Keim zertrampeln) Ich hab' das viele Geld nicht genommen und bin in Berlin geblieben. Und das nicht weil Jean-Remy komische Rundmails schreibt. (Ich sah' ihn bei einem der Gespräche dort kurz, war auch ein sympathischer Kerl) Auch nicht weil Hamburg kacke ist, ist es nämlich wirklich nicht. Sondern weil das sich alles zu lange hinzog, ich ein Stück meiner Begeisterung verloren habe und hier ein anderes schönes Angebot kam.

Montag, 31. Oktober 2005

Ein Ring sie zu binden...

Aus der Medien Abteilung

Gerade gelesen, dass Google den Web Accelerator wieder reanimiert hat. Schmunzeln musste ich ja schon über die inzwischen doch recht abgegriffene die-Kunden-rennen-uns-die-Tür-ein Masche. Wo sich google doch nach der New York Times, inzwischen über 100000 Server erstreckt.
Thank you for your interest in Google Web Accelerator. We have currently reached our maximum capacity of users and are actively working to increase the number of users we can support.Ich habe mir nie eine Payback-Karte ausstellen lassen. Der Gedanke, dass da irgendwer mitschreibt, wo ich wann/was kaufe mag mir irgendwie nicht gefallen.
Google macht das irgendwie geschickter. Die sind so hipp, dass man garnicht so recht bemerkt, wie sie so alles Informationen über mich sammeln.

Also fassen wir mal zusammen, Google: Achja, hatte ich erwähnt, dass google sich fast ausschließlich durch Werbung finanziert?

Freitag, 21. Oktober 2005

Elizabethtown

Aus der Medien Abteilung

Gestern war ich nach langer Zeit mal wieder in einer Sneak Preview. Hat sich ja einiges geändert, seit damals. Zum Beispiel wird man jetzt vor dem Kino gebeten, seine Taschen zu entleeren. Man könnte ja sonst den Film mit seinem Handy stehlen, hieß es. Anstatt die Sicherheitsspezialisten einfach zu ignorieren, wie das meine in dem Moment wesentlich gewieftere Begleitung getan, ließ ich mich auf eine Diskussion ein. Keine gute Idee! „Blabla… Das ist Vorschrift. Da kann ich leider gar nichts machen…“ Leider war ich nicht zum ultimativen Schritt bereit und so ging ich ohne Handy in die Vorstellung.
Beim Start des Films, war ich schon gewiss, dass ich mir mit meinem verfrühten sehen, des Neids der Frau L. sicher sein würde. Nix mit Hipp sein, weil man den Film vor allen anderen gesehen hat. Wenn der Film mit Orlando ist, dann gibt es nur noch sehr fundamentale Emotionen: Neid, Eifersucht, Leidenschaft. Und Orlando ist gut! Ich hatte ihn bisher als jemanden eingeschätzt der nicht viel mehr als Elfen oder Piraten kann. Aber er kann.

Orlando spielt Drew, einen Turnschuhdesigner der seiner Firma fast eine Milliarde Dollar verloren hat. In einer sehr schönen Nebenrolle, sein Chef: Alec Baldwin, der in letzter Zeit viel weint. Naja, jedenfalls trifft Drew auf dem Weg zu der Beerdigung seines Vaters Claire (gespielt von Kirsten Dunst, die mindestens so wunderbar ist, wie in Crazy/Beautiful), die sich glaube ich sofort in ihn verguckt. Besonders schön ist sie in der Badewanne liegend, als sie sich freut, dass er ihr endlich gesteht, sich zu ihr hingezogen zu fühlen.

Insgesamt ein Film bei dem man sich einfach wohl fühlt. Hoffentlich dauert es nicht wieder 4 Jahre bis zum nächsten Film von Cameron Crowe.

Freitag, 26. August 2005

Agile Web Development with Rails

Aus der Medien Abteilung

Hab' mir vorgestern mein erstes Rails Buch gekauft. Es ist von Dave Thomas geschrieben, der auch meinen persönlichen Favouriten The Pragmatic Programmer zu verantworten hat. Entsprechend schön ist auch AWDwR zu lesen. Wirklich Spaß macht es, das Tutorial durchzuspielen. Es echt seit langem mal wieder schwer, sich zu überwinden, ins Bett zu gehen.

Donnerstag, 25. August 2005

Wie krank ist das denn?

Aus der Medien Abteilung

... wenn Roland Koch auf dem Wittenbergplatz zu türkischer Popmusik Wahlkampf macht?



Scheinbar nicht krank genug, dass irgendjemand hinkäme.

Samstag, 13. August 2005

Wesley Crusher

Aus der Medien Abteilung

Which Fantasy/SciFi Character Are You?Ich fand ihn immer den nervigsten, sinnlosesten Matrosen in auf der Enterprise. Zu dumm, dass eine Psychoanalyse jetzt festgestellt hat, dass wir den gleichen Charakter haben.
Naja, vielleicht verbringe ich meinen Lebensabend ja dann auch als transdimensionales Wesen. Klingt ganz spannend...

Selber probieren?

Montag, 25. Juli 2005

Fantastische Vier

Aus der Medien Abteilung

Da war ich doch so voller Erwartungen: Nach Spiderman und Batman eine weitere Marvel Verfilmung. Leider ist der Film ziemlich lahm. Statt Starschauspielern stellt Fantastic 4 ein paar Serienschauspieler(innen) auf. Und wenn man den Film gesehen hat, dann weiss man auch warum sie eben nur Serien spielen sollten. Sie können einfach nicht das Niveau von Tobey Maguire, Christian Bale oder Patrick Stewart erreichen. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie so unglaubwürdig gezeichnet sind. Sie entdecken ihre Superkräfte und trotzdem Reed Richards und Sue Storm damit eigentlich sehr gut leben können, ist das erste, was ihnen einfällt die Frage, wie sie sie wieder loswerden können. Einzig Ben Grimm ist ein wenig gefickt mit seiner Superkraft. Leider schafft es der Regisseur (wie war sein Name nochmal? Sollte man sich merken, damit man nicht noch einma hereinfällt...) nicht, seine tragische Rolle richtig zu inszenieren. Das erste, was seiner Frau bei dem Anblick ihres versteinerten aber nicht komplett entstellten Mannes einfällt, ist ihren Ehering hinzuwerfen. Schade eigentlich, denn Michael Chiklis ist ein echter Lichtblick in dem Film.

Achja... und was bitte sollen diese vielen Zeitlupen? Wenn ich Zeitlupen will, dann guck' ich die Sportschau.

Alles in allem: Muss man echt nicht gesehen haben.

Mittwoch, 20. Juli 2005

Der Computer

Aus der Medien Abteilung

Sehr schön anzusehen sind die Bilder aus den in dem 70er Jahren erschienen Buch: "How it works - The Computer". Unser Praktikant beschreibt es als ein wahres geschichtliches Kleinod. Dem kann ich mich nur anschliessen.
The Computer

Mittwoch, 2. März 2005

Frollein Kuttner...

Aus der Medien Abteilung

... war da! Und ich auch. Aber irgendwie hab' ich sie verpasst. Auf einem Überwachungsmonitor sah ich sie noch gehen. Einen älteren Typen hatte sie dabei. Aber der war sicher nur Anstandsbegleitung. Manchmal ist das mit Vorbestimmung echt schwer zu verstehen...

Dafür hat sich Kai Pflaume stundenlang interessiert gegeben. Der frühstückende Langhaardackel Cherno Jobatey posierte tapfer dagegen. Mit Aiman Abdallah hatte ich auch eine etwas komisches Erlebnis. Dem wurde vor dem Beginn eine Führung gegeben und ich hab' ihn, ohne es wirklich so zu meinen, rausgeschmissen. Es passte halt gerade überhaupt nicht. Jetzt tut mir das ein wenig leid, weil er mir von den ganzen Promies B-Promies dort noch am sympathischsten war. Sehr zurückhaltend und interessiert. Ein angenehmer Mensch eben.

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